Wenn du bereits einen Linux-Server hast, hinterlegst du einen SSH-Zugang in der Plattform, und sie übernimmt ab da Einrichtung und Deployments; bei welchem Anbieter der Server läuft, spielt keine Rolle.
Was der Server mitbringen muss
Der Server muss über SSH erreichbar sein und einen Benutzer haben, mit dem die Plattform arbeiten kann, zum Beispiel deploy oder root. Für die Anmeldung empfehlen wir ein SSH-Schlüsselpaar statt eines Passworts; wenn du noch keins hast, erzeugst du es nach der Anleitung unter SSH-Key anlegen.
Server in der Plattform hinterlegen
- Öffne in der Seitenleiste Server, klicke auf Server hinzufügen und wähle SSH.
- Trage unter Host die IP-Adresse oder den Hostnamen des Servers ein.
- Lass Port auf
22, sofern dein Server SSH nicht auf einem anderen Port anbietet. - Gib unter Benutzer den vorbereiteten Benutzer an.
- Wähle bei Authentifizierung die Option SSH-Key (empfohlen) und füge den privaten Schlüssel vollständig ein, einschließlich der
BEGIN- undEND-Zeilen. Alternativ kannst du ein Passwort hinterlegen. - Speichere. Der Server steht beim Erstellen und Bearbeiten von Projekten zur Auswahl.
Dein eigener Schlüssel wird nur für die Ersteinrichtung gebraucht. Dabei erzeugt die Plattform einen eigenen Deploy-Schlüssel, trägt ihn in die authorized_keys des Benutzers ein und arbeitet danach mit diesem.
Was beim ersten Deployment passiert
Sobald der Server einem Projekt zugewiesen ist und die erste Pipeline läuft, richtet die Plattform ihn per Ansible ein: Sie installiert Docker und Traefik als Reverse Proxy und spielt anschließend die Projekt-Konfiguration mit Backend, Web-App, Homepage und Datenbank ein, je nachdem, was dein Projekt enthält. Wie die Pipeline danach Dev und Produktion ausrollt, steht unter Git-Workflow und Deployment.
Damit Anfragen bei Traefik ankommen, müssen die DNS-Einträge deiner Domain auf den Server zeigen.