Der Schnellstart bringt dich in vier Schritten auf die Plattform: CLI, Agent-Plugin, Projekt, Veröffentlichen. Wer Git, Terminal und Server noch nicht kennt, folgt danach dem Pfad Für Einsteiger; wer täglich entwickelt, nimmt den kürzeren Pfad Für Entwickler. Beide verlinken auf dieselbe Referenz weiter unten, in der jedes Thema einmal beschrieben ist.
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Schnellstart
Für Einsteiger
Was ist die Application Platform?
Die Application Platform übernimmt Repositories, Pipelines, Server und Deployments, damit du dich auf deine Anwendung konzentrieren kannst.
Begriffe, die dir begegnen
Repository, Commit, Pipeline, Server, Docker und Workspace sind Begriffe, die dir auf der Application Platform ständig begegnen, und jeder von ihnen wird kurz und mit Plattform-Bezug erklärt.
Dein erstes Projekt anlegen
Du registrierst dich, legst eine Organisation an und erstellst im Assistenten dein erstes Projekt, das die Plattform mit Repositories in GitLab generiert.
Bestehendes Projekt übernehmen
Ein Ordner, den du mit Claude Code, Cursor oder Codex gebaut hast, kommt mit einem Prompt auf die Application Platform, sofern sein Tech-Stack unterstützt wird.
Rechner einrichten oder im Browser arbeiten
Du arbeitest entweder auf deinem eigenen Rechner, den die Setup-App einrichtet, oder in einem Remote-Workspace in der Cloud, und beide Wege führen zum gleichen Projektordner.
Projekt öffnen und starten
Du öffnest den Projektordner im Editor, startest ein Terminal, lässt die Anwendung mit ap run-local laufen und siehst sie dir im Browser an.
Mit einem KI-Agenten arbeiten
Claude Code, Cursor und Codex kennen die Regeln deines Projekts und sprechen über das Agent-Plugin direkt mit der Plattform.
Änderungen sichern und veröffentlichen
Mit Commit und Push landen deine Änderungen in GitLab, die Pipeline bringt sie auf den Dev-Server, und Produktion gibst du per Klick frei.
Wenn etwas nicht klappt
Die typischen Stolperstellen beim Einstieg lassen sich meist selbst prüfen, und wenn das nicht reicht, hilft der Support.
Was ist GitLab?
GitLab ist der Ort, an dem der Code deiner Projekte liegt und die Pipelines laufen, und im Alltag brauchst du davon nur wenige Funktionen.
Was sind Pipelines?
Eine Pipeline testet, versioniert, baut und verteilt deine Anwendung nach jedem Push auf main, und den letzten Schritt nach Produktion startest du selbst.
Für Entwickler
Überblick in fünf Minuten
Organisationen, Projekte und die generierten Repositories, der Weg vom Push bis zur Produktion und die zwei Arbeitswege bilden den Rahmen, in dem du als Entwickler mit der Plattform arbeitest.
CLI und Agent-Plugin
Die ap CLI ist der Zugang zur Plattform aus dem Terminal, und das Agent-Plugin gibt Cursor, Claude Code und Codex dieselben Funktionen als MCP-Werkzeuge.
Neues Projekt anlegen
Ein neues Projekt entsteht im Assistenten der Oberfläche oder als JSON über die ap CLI und die MCP-Werkzeuge des Agent-Plugins.
Bestehendes Repository importieren
Ein lokaler Ordner wird per Agent oder mit ap platform projects import-local zu einem Plattform-Projekt mit Repositories, Pipelines und Deployment.
Lokal entwickeln
Im geklonten Workspace startest du jede Anwendung mit ap run-local, nutzt die Runtimes aus .tool-versions und hältst dich an die Regeln für generierte und eigene Dateien, die auch für KI-Agenten gelten.
Git-Workflow und Deployment
Ein Push auf main startet die Pipeline, die die Version aus den Commit-Nachrichten berechnet, Dev automatisch ausrollt und Produktion per manuellem Job freigibt; ein früherer Stand lässt sich auf demselben Weg zurückholen.
Entwicklungsumgebung
Lokal arbeiten
Die Setup-App richtet deinen Rechner ein und klont alle Repositories eines Projekts in einen gemeinsamen Ordner, in dem Editoren und KI-Agenten das ganze Projekt sehen.
Remote-Workspace
Ein Remote-Workspace ist eine vorbereitete Ubuntu-VM in der Cloud, in der du ohne Installation auf dem eigenen Rechner an deinen Projekten arbeitest.
Anwendungen starten
Jede Anwendung eines Projekts startest du mit ap run-local im Root ihres Repositorys, lokal auf deinem Rechner genauso wie im Remote-Workspace.
Umgebungsvariablen
Die Plattform schreibt die generierten Env-Dateien, eigene Werte gehören in die Custom-Dateien, und das Deployment auf Dev und Prod konfigurierst du im Repository gitops-configuration.
Editoren und KI-Agenten
Programm wählen
VS Code ist der empfohlene Einstieg, und Cursor, Antigravity, JetBrains, Claude Code und Codex arbeiten mit derselben Konfiguration aus local-configuration.
Cursor, VS Code und Antigravity
Die Application-Platform-Extension und die Konfiguration aus local-configuration funktionieren in VS Code, Cursor und Antigravity gleich, und in Cursor kommt das Agent-Plugin dazu.
JetBrains
IntelliJ IDEA und andere JetBrains-IDEs arbeiten mit Plattform-Projekten, allerdings mit schlankerer Integration als VS Code.
Claude Code
Claude Code arbeitet im Terminal oder als Desktop-App, liest CLAUDE.md und .claude aus local-configuration und bekommt das Agent-Plugin über seinen Marketplace.
Codex
Codex läuft als CLI, Desktop-App oder VS-Code-Extension, liest die AGENTS.md aus local-configuration direkt und bekommt das Agent-Plugin über seinen Marketplace.
Eigene Regeln für KI-Agenten
In der AGENTS.md und den Editor-Regeln aus local-configuration gibst du allen KI-Agenten deines Projekts eigene Arbeitsanweisungen, die für das ganze Team gelten.
Anbindungen und Dienste
Anbindungen
Unter Anbindungen hinterlegst du Zugänge zu Sentry, Firebase, Cloudflare, IONOS, Kubernetes und zum E-Mail-Versand einmal für deine ganze Organisation.
Docker Apps aus dem Katalog
Unter Docker Apps betreibst du bestehende Software wie WordPress, Nextcloud oder n8n auf deinem eigenen Server, ohne dafür ein eigenes Projekt aufzusetzen.
E-Mail-Versand
Backends deiner Projekte versenden E-Mails über einen Mail-Account, den du als Mailtrap-Anbindung oder als generischen SMTP-Zugang für die Organisation hinterlegst.
Error-Tracking
Fehler aus App, Homepage und Backend landen mit Stacktrace und Release-Version in deinem eigenen Sentry-Konto, sobald du es verbunden und pro Komponente aktiviert hast.
Veröffentlichen
Server
Backends, Web-Apps und Webseiten laufen auf einem Server, den du auf einem von vier Wegen mit der Plattform verbindest.
Domain
Damit dein Projekt unter einem eigenen Namen erreichbar ist, trägst du eine Domain ein und setzt beim Domain-Anbieter die DNS-Einträge, die die Plattform dir anzeigt.
Apps (iOS und Android)
Die Pipeline baut und signiert deine App, verteilt sie an TestFlight und den Internal Track und wartet dann auf deine Freigabe in den Store.
Desktop-Anwendungen
Die Pipeline baut Installer für macOS, Windows und Linux, signiert sie auf Wunsch und lädt macOS-Apps bei Bedarf in den Mac App Store.
Web-Apps
Eine Web-App aus Flutter Web, React Native Web oder Next.js läuft als Docker-Container auf deinem Server, bekommt ihre Dev-Adresse automatisch und für Produktion deine eigene Domain.
Webseiten
Hugo- und Astro-Seiten bestehen aus statischen Dateien, die die Pipeline baut und entweder auf deinen Docker-Server oder auf einen bestehenden Webspace ausliefert.
Backend
Dein Backend aus NestJS, FastAPI oder Laravel läuft als Docker-Container auf deinem Server, zusammen mit der MySQL-Datenbank, den Uploads und den Hilfsdiensten, die dazugehören.
Backups
Easy Backup sichert die MySQL-Datenbank und die Uploads deines Backends nach Zeitplan oder auf Abruf und stellt einzelne Sicherungen wieder her.
Betrieb
Nach dem ersten Deployment geht es darum, Fehler früh zu sehen, Releases nachzuvollziehen und im Zweifel auf den letzten funktionierenden Stand zurückzugehen.
Erweitert
Bibliotheken
Ein Projekt kann Package-Repositories enthalten, deren Pipeline eigene Pakete und Docker-Images in die privaten GitLab-Registries deiner Organisation veröffentlicht.
Whitelabel-Apps
Im Whitelabel-Modus betreibst du aus einer App-Codebasis mehrere Marken-Varianten mit eigenem Namen, Logo, eigenen Domains und eigenen Store-Einträgen.
Architektur
GitLab-Pipelines bauen Docker-Images, ein GitOps-Repository hält fest, welche Version wo läuft, und Ansible bringt diesen Stand auf Server, die die Plattform mit Traefik, Firewall und HTTPS eingerichtet hat.