Nach dem manuellen Job release-ios prüft Apple die App, bevor sie im App Store erscheint. Bei Google läuft die Prüfung, nachdem release-android den Build in den Production Track befördert hat. Beide Prüfungen laufen gegen den Live-Stand, also gegen die Produktionsumgebung und die echten Store-Texte.
Demo-Zugang für die Prüfer
Hat die App einen Login, brauchen die Prüfer ein funktionierendes Demo-Konto. Du hinterlegst es im App-Repository unter ios/fastlane/metadata/review_information/ in drei Dateien: demo_user.txt enthält den Benutzernamen, demo_password.txt das Passwort und notes.txt Hinweise für die Prüfer, etwa zu Besonderheiten der App. Das Konto muss in der Produktionsumgebung funktionieren, weil die Prüfer den Live-Stand testen.
Häufige Ablehnungsgründe
Die meisten Ablehnungen haben wenige Ursachen. Beschreibung, Screenshots und Datenschutzangaben müssen zur tatsächlichen App passen; wie du sie im Repository pflegst, steht unter Store-Metadaten. Platzhalter wie leere Screens, „Lorem ipsum“ oder tote Links führen zuverlässig zur Ablehnung. Abstürze beim Start fallen den Prüfern als Erstes auf; genau deshalb stellt die Plattform jeden Stand zuerst in TestFlight und im Internal Track bereit, wo du den Release-Build vor der Einreichung ausprobieren kannst. Die Datenschutzerklärung unter der Privacy-URL und, wo nötig, ein Impressum müssen erreichbar sein. Jede Berechtigung für Kamera, Standort oder Tracking braucht in der App eine nachvollziehbare Begründung.
Nach einer Ablehnung
- Lies die Begründung in App Store Connect bzw. in der Play Console. Sie verweist auf die konkrete Richtlinie, gegen die die App verstößt.
- Behebe den Punkt, merge die Änderung auf
mainund warte, bis die Pipeline den neuen Build veröffentlicht hat. - Starte
release-iosbzw.release-androiderneut.
Wenn die Begründung von Apple unklar bleibt, kannst du direkt im Resolution Center von App Store Connect antworten und nachfragen.